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< Statement des StuPa Präsidiums zur letzten Sitzung des Studierendenparlamentes und zum Thema wie es weitergehen wird.
25.10.09 20:04 Alter: 316 days
Kategorie: Studimeile

Offener Brief von Mitgliedern des Studierenden Parlamentes (StuPa), Mitgliedern aus Fachschaften, Initiativen und Projekten, sowie einzelnen Studierenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft


Liebe Engagierte,

 

dies ist ein offener Brief von Mitgliedern des Studierenden Parlamentes (StuPa), Mitgliedern aus Fachschaften, Initiativen und Projekten, sowie einzelnen Studierenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft.

 

Dieses Schreiben soll als Stellungnahme zu den jüngsten Ereignissen im StuPa und den daraus resultierenden, personellen Veränderungen im Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) verstanden werden. Wir bitten darum, dieses Schreiben wohlwollend zu interpretieren.

 

Viele Aktive unter uns haben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass unsere Arbeit durch den AStA nur unzureichend unterstützt oder gar behindert wurde. Als Beispiel sei hier der Bildungsstreik im vergangenen Semester genannt. In dessen Vorfeld wurden haltlose, rechtliche Bedenken durch den AStA geäußert, sowie die Zuständigkeit in Frage gestellt. So ergriffen einzelne Studierende die Initiative und mussten viel Überzeugungsarbeit leisten, bis der AStA an dieser wichtigen, hochschulpolitischen Aufgabe teilnahm. Die Teilnahme geschah jedoch halbherzig und die Nutzung von Ressourcen der Studierendenschaft wurde erschwert.

 

In den letzten Monaten kam es vermehrt zu intensiven Diskussionen, die sich auf Probleme mit einigen AStA Referaten zurückführen lassen. Trotz mehrmaliger direkter Kritik und Aufforderungen, änderte sich an der Situation nichts. Eine kollegiale, freundschaftliche Zusammenarbeit war nicht mehr sichergestellt. Schlussendlich sahen wir keine Alternative zu einer personellen Veränderung.

 

Die Einbringung unseres Antrags verlief keinesfalls wie gewünscht. Wegen der Unerfahrenheit mit solchen Vorgängen, kam es leider zu Übersprunghandlungen. So uferte die Befragung einer Referentin zum Antrag auf Entschädigung für Aufwendungen im Ferienzeitraum, ins Kleinkarierte, Unsachliche und zum Teil Persönliche aus.

Dafür möchten wir uns entschuldigen.  

 

Wir wollen die unvorhergesehene Situation nutzen, um einen gemeinsamen Neuanfang zu initiieren. Wir sollten aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und wünschen uns eine konstruktive Zusammenarbeit der verschiedenen AkteurInnen der Studierendenschaft für die Zukunft.

 

Zur Neuausrichtung studentischen Engagements laden wir alle StuPa Mitglieder und alle anderen Engagierten zu einem gemeinsamen Gespräch ein. Ziel dieses Gespräches ist es, endlich wieder die Möglichkeit zu haben, inhaltlich aktiv zu werden.

 

Kommt alle zur offenen Gesprächsrunde am Mittwoch, den 28.10. um 16 Uhr in den Kopfbau!

 

Alles Gute und auf eine gemeinsame Zukunft!

 

Ulrike Amsel, Lorenz Bauer, Thomas Dittmann, Matthias Fix, Patrick Franz, Jonas Hagemann, Marcus Kather, Willi Kiewitt, Felix Kulka, Sascha Klatt, Daniel Leckner, Kathleen Marx, Ann-Morla Meyer, Tobias Ried, Jens Schittenhelm, Franziska Schrader, Judith Schröder, Sven Spantikow, Florian Steffen, Klaus Völler


Kommentare

Cyrus, 20-11-09 14:16:
Das Ende der Vertretung der Studierendenschaft scheint nahe wenn ich mir diesen Verlauf so ansehe. Wer soll euch noch was abkaufen nach der Aktion? Konsequent wäre es gewesen als StuPa Präsidium gleich mal mit abzudanken ! Alles was jahrelang vor euch Nasen aufgebaut wurde ist in nun in Gefahr! Herzlichen Glückwunsch.
traurig, 26-10-09 20:29:
Solange wir jedenfalls mit uns beschäftigt sind können sich diverse (Nichtstudenten) Gedanken machen die Bedingungen zu verschärfen. Dann sind Bildungsstreik, das Wohlwollen von Herrn Prof. Heine und all die sonstigen Studentenaktionen, FSR-/AStA-/StuPa-Sitzungen umsonst. Wie Frank Lorenz schon sehr passend kommentierte:
"Die Welt wird sich weiterdrehen", egal wer was macht und wer hier wen nicht mag. In einigen Semestern kennt uns alle an der HTW keine Sau mehr und es ist völlig egal wer wir oder was wir waren. Wir können uns trotzdem jederzeit noch entscheiden, ob wir etwas für eine attraktive Hochschule machen oder unseren Nachfolgern ein Trümmerfeld hinterlassen.
Produktiv, 26-10-09 15:10:
Wie Produktiv sind wir wohl wenn wir Gegeneinander Kämpfen???
Herr Weißdergeier, 26-10-09 14:35:
Ich würde mir politische Lagerbildung sehr wünschen. Einerseits tut sich dann traditionell mehr, andererseits wüsste man wenigstens, wie man die Leute auf den Wahlzetteln zu verorten hat. Dass es eine Stärke der HTW sei, dass es so etwas gibt, und es deswegen besonders produktiv in den Gremien zugeht, kann ich mir nicht vorstellen.
Nancy, 26-10-09 13:48:
Maria und Links...das ich nicht lache :-) Lasst uns am Mittwoch reden - sachlich.
Anmerkung zum Brief:
Es stimmt nicht, dass der AStA beim Bildungsstreik nicht aktiv war. Bitte Ulrike, solche Behauptungen sind nicht richtig!

Zweitens denke auch ich, dass unser Vize-Präsi nicht die richtige Besetzung für den entsprechenden Posten ist. Sorry Judith.

Wir die meisten unter uns, wäre es toll, wenn wir diesen beginnenden Krieg rechtzeitig abwenden und zusammen schauen:
WO wollen wir hin?
WIE kommen wir dort hin?
WO ist unser gemeinsamer Nenner?
WAS soll zukünftig anders laufen?

Ich hoffe sehr, dass wir keine Verhältnisse wie an anderen Unis und Hochschulen bekommen. Denn auch wenn wir alle meckern - irgendwie haben die letzten Jahre funktioniert - zusammen!

Lasst uns das wieder schaffen!
Lach, 26-10-09 11:55:
Lach mich tod Maria eine von den Linken..löl!

Das spricht echt jemand der sie nicht kennt! Böse Wirtschaftskommunisten!
Hat wohl recht, 26-10-09 11:51:
Auch ich habe aus verlässlicher Quelle von diesen Tendenzen im Stupa gehört.

Maria ist entweder naiv oder Teil des ganzen.
Maria, 26-10-09 07:51:
liebe/r frau/herr aufklärer (oder sollte ich besser sagen "behaupter"?)

wieder nur eine behautung ohne beleg. ich selbst bin stupa-mitglied. und der rücktritt des asta war mit sicherheit nicht politisch begründet.

wenn du sein ein insider bist, dann kannst du mir doch sicher beweise nennen und nicht nur behauptungen?!
Aufklaerer, 25-10-09 23:10:
"wenn man im linken straßengraben liegt, erscheint die mitte tatsächlich sehr weit rechts."

Merkste was? Deswegen musste der Asta gehen, weil er eben nicht in dem von Linken unterwanderten Stupa im Straßengraben liegen, sondern Realpolitik für die Studenten machen wollte.
Maria, 25-10-09 23:02:
wie links asta bzw. stupa sind, hängt davon ab, wie weit rechts man selbst steht. oder um es mit den worten eines klugen mannes zu sagen: "wenn man im rechten straßengraben liegt, erscheint die mitte tatsächlich sehr weit links."

so und jetzt mal schluss mit links, rechts, oben, unten oder sonstwo. weder im asta noch im stupa, treffen die mitglieder ihre entscheidungen auf der grundlage parteipolitischer grundsätze oder ziele. zumindest kenne ich keinen, der dies tut. falls ich tatsächlich so blind sein sollte, zeigt mir doch freundlicherweise beweise.

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